Ischiasschmerzen und mehr…

Beschwerden, wie sie der Ischiasnerv verursacht, sind für viele Menschen zum ständigen Begleiter geworden. Meist beginnen die Schmerzen schon beim Aufstehen. Dabei schießt ein starker Schmerzimpuls vom Bein her über den Po in den Rücken hinein.

Ischias an sich ist keine Krankheit, sondern meist nur ein Symptom für Probleme mit der Wirbelsäule. Oft ein Bandscheibenvorfall die eigentliche Ursache der Beschwerden. Dabei wird der Ischiasnerv eingeklemmt und sendet dann die quälenden Schmerzimpulse aus. Der Ischiasnerv reicht vom unteren Teil der Wirbelsäule über die Beine bis zu den Füßen hinab. Damit ist er der längste Nerv des menschlichen Körpers.

Da etwa jeder zehnte Erwachsene unter Rückenproblemen leidet, ist die Zahl der Patienten, die wegen solcher Beschwerden einen Arzt aufsuchen entsprechend groß. Manche haben nur gelegentlich Ischiasschmerzen, aber bei einem Drittel der Ischiaspatienten besteht die Gefahr, dass die Beschwerden chronisch werden. Hier sollte immer ein Facharzt aufgesucht werden. Denn bei einem schweren Bandscheibenvorfall kann eventuell nur noch eine Operation helfen.

Damit es erst gar nicht so weit kommt, sollte die Rückenmuskulatur durch regelmäßigen Sport gestärkt werden. Dabei sind Sportarten wie Nordic Walking oder Wassergymnastik zu empfehlen, da sie als sehr rücken- und gelenkschonend gelten. Die richtige Vorbeugung kann helfen den Rücken und damit den Ischiasnerv fit zu halten.

Ischias Symptome

Die landläufig als Ischias oder Ischiasschmerz bezeichneten Beschwerden werden vom Nervus ischiadicus verursacht. Dieser Nerv verläuft von der Wirbelsäule über den Po bis hinunter in die Füße.

Wird der Ischiasnerv eingeklemmt, so treten dabei sehr heftige, an Zahnschmerzen erinnernde Schmerzen auf. Diese ziehen vom Rücken über den Po bis in die Beine hinein und verstärken sich noch, wenn der Betroffene niest oder hustet. Dies wird oft als regelrechtes Einschießen des Schmerzes empfunden. An der Stelle, an der es schmerzt, fühlt sich die Haut wie betäubt an. Schon die geringste Bewegung verstärkt die Schmerzen und so nimmt der Patient oft eine Schonhaltung ein. Typisch ist dabei das leicht angewinkeltes und nach außen gedrehtes Bein und ein schiefer Oberkörper. Meist wird die Hand dazu in die Hüfte gestützt.

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Sauerstoffkonzentrator bei Sauerstofftherapie

Seit den 1970er Jahren werden inzwischen die Sauerstoffkonzentratoren verwendet und helfen Patienten dabei diese mit Sauerstoff zu versorgen. Über die Jahre haben sich die Geräte technisch stetig weiterentwickelt und so muss man schon längst nicht mehr nur auf schwere und unhandliche Geräte zurückgreifen. Sie wurde immer kleiner und fortschrittlicher und inzwischen müssen Patienten schon längst nicht mehr eingeschlossen in den eigenen vier Wänden mit Sauerstoff versorgt werden.

 

Sauerstoffflaschen waren gestern

Vor einigen Jahren kamen noch Sauerstoffflaschen zum Einsatz. Diese hatten den Nachteil, dass sie nicht nur sehr schwer waren, sondern sie mussten auch regelmäßig nachgefüllt werden. Etwas, was Konzentratoren nicht müssen. Abgesehen davon ist der Inhalt in den Sauerstoffflaschen unter einem sehr hohen Druck und es bestand sogar Explosionsgefahr.

Es war daher nur eine Frage der Zeit, bis es Alternativen zu Flaschen gab. Man findet die Sauerstoffflaschen bei einigen Sauerstofftherapie Patienten hier und da noch, allerdings werden sie immer weniger verschrieben, da die Vorteile eines Sauerstoffkonzentrators gegenüber den Flaschen einfach.

 

Mobile Sauerstoffkonzentratoren für noch mehr Mobilität

Die letzte Errungenschaft der Hersteller von Sauerstoffkonzentratoren sind die mobilen und tragbaren Geräte. Die Technologie ist inzwischen so weit fortgeschritten, dass die Konzentratoren inzwischen mit einem Gewicht von gerade einmal 3kg auskommen können (Im Vergleich: häusliche Sauerstoffkonzentratoren für die Steckdose wiegen ca. 13kg). Und auch dank der deutlich längeren Batterielaufzeiten der Akkus ist es inzwischen möglich schon fast ohne die häuslichen Konzentratoren auszukommen, denn je nach Typ kann man ein mobiles Gerät mit Batterie und Ersatzbatterie bis zu acht Stunden ohne Probleme verwenden.

Die so gewonnen Mobilität spiegelt sich demnach auch in der Psyche der Patienten wider. Sie können wieder am Leben teilnehmen und sind nicht darauf angewiesen zu jeder Zeit eine Steckdose in ihrer Nähe zu haben. Ebenso können die kleinen Geräte problemlos in einer Tasche getragen werden.

 

Selbst Reisen sind möglich

Adapter ermöglichen das Aufladen auch am Zigarettenanzünder im Auto und so kann man auch lange Reisen ohne Sorgen auf sich nehmen. Die meisten Geräte besitzen auch ein FAA Zertifikat und dürfen damit sogar im Flugzeug mitgeführt und verwendet werden. Die Mobilität von Sauerstofftherapie Patienten hat sich durch die neuen mobilen Geräte um ein Vielfaches verbessert und ermöglicht die Teilnahme am alltäglichen Leben wieder. Patienten haben damit endlich wieder Möglichkeit ein unabhängiges Leben zu führen.

 

Psychotherapeutischer Erfolg messbar?

Ist psychotherapeutischer Erfolg sichtbar, messbar?

Der von Aussenstehenden bewertete Erfolg ist nur bedingt ein verlässlicher Gradmesser für wirkliche Wandlungen und Entwicklungen von Patienten. Oft sind kleine, unspektakuläre Fortschritte auf Dauer die nachhaltigeren positiven Veränderungen – zudem kostensparender – als rasche, sensationelle Wechsel im Verhalten sozusagen über Nacht, welche ebenso rasch verfliegen. Die Identität des Patienten muss mit der Wandlung mithalten können. Das braucht Zeit.
Schnelle Effekte erreichte zweifelsohne auch die Prügelpädagogik, allerdings nicht ohne erhebliche schädliche Nebenwirkungen!
Ohne Geduld und Respekt vor der Eigenständigkeit, dem Wachstumstempo und -potential der Patienten gelingt keine Psychotherapie, die diesen Namen verdient. Von Zeit zu Zeit überprüfen Therapeut und Klient ihre gemeinsame Arbeit kritisch, ob sie noch angemessen und förderlich ist. Die Psychotherapieforschung zeigt überzeugend, dass qualifizierte Psychotherapie in Köln zu Erfolgen führt.

 

Wie lange dauert eine Psychotherapie?

Es gibt Kurztherapien und mittel- bis längerfristige Therapien. Die Dauer ist abhängig von den „Ursachen“ und dem Therapieziel.

Aufgepasst: kurzfristige Symptombehandlungen sind oft spektakulär, die Wirkung jedoch häufig nur von kurzer Dauer. Was nach billiger Lösung aussieht, entpuppt sich nicht selten als echter Luxus! Genau diese Erkenntnis dringt in Amerika allmählich durch. Das hierzulande angestimmte Loblied auf Kurztherapien klingt dort bereits wieder ab. Der Leser kennt sicher in seinem Umfeld Menschen, die „von einem Therapeuten zum andern“ wandern. Erfahrungsgemäss sind dies im Endeffekt die teuersten Lösungen und somit Luxus!

Rechtliche Bedeutung des ärztlichen Behandlungsfehlers

Vorbemerkung

Die Frage, ob einem Arzt ein Behandlungsfehler vorzuwerfen ist, für den er zivilrechtlich und ggf. auch strafrechtlich einstehen muß, beantwortet – freilich unter Hinzuziehung medizinischen Sachverstands – der Jurist. Dabei werden juristische und nicht medizinische Kriterien zugrunde gelegt, die dem Mediziner – verständlicherweise – weitgehend verschlossen sind. Dies wiederum führt dazu, daß die Medizin der Rechtswissenschaft bisweilen mit Skepsis und Unverständnis begegnet. Sicherlich werden dem Arzt durch das Recht mannigfaltige, oft lästige und scheinbar überflüssige oder nicht praktikable Pflichten auferlegt. Diese stehen jedoch, ebenso wie die medizinische Behandlung selbst, im Dienste des Patienten, dessen Behandlung weder für den Mediziner noch für den Juristen einen Selbstzweck darstellen darf. Der nachfolgende zweiteilige Beitrag soll dem Arzt einen Überblick über die vielschichtigen rechtlichen Aspekte des Behandlungsfehlers geben und ihn so in die Lage versetzen, sich in der Praxis auf dieses Phänomen einzustellen. Deshalb werden vornehmlich die für die Praxis relevanten Ansichten der höchstrichterlichen Rechtsprechung zusammengetragen. Dabei erfolgt eine Darstellung der juristischen Denkkategorien und ihrer Rechtfertigung, ohne daß rechtswissenschaftliche Dogmatik betrieben wird und Meinungsstreitigkeiten diskutiert werden. Aufgrund der Vielschichtigkeit des Problemfelds „Behandlungsfehler“ ist eine umfassende Darstellung nicht möglich. Es werden grundlegende und wesentliche Aspekte herausgegriffen, wobei der Schwerpunkt auf der zivilrechtlichen Betrachtung des Behandlungsfehlers liegt. (mehr …)

Medikamenten-induzierte Kristallurie

Einleitung

Intratubuläre Präzipitation unlöslicher Substanzen, wie z. B. der Harnsäure im Rahmen des Zellzerfalls bei Tumorerkrankungen, ist eine wichtige Ursache für das akute Nierenversagen. Eine Reihe von Medikamenten (siehe Tab. 1) verursacht ebenfalls eine Kristallurie, die manchmal ein Zufallsbefund bei asymptomatischen Patienten bleibt, häufiger aber eine akute Nierenfunktionseinschränkung zur Folge hat. Neben einer tubulären Schädigung kann dabei die bilaterale Obstruktion der ableitenden Harnwege für die Pathogenese entscheidend sein. Für eine adäquate Therapie ist die differentialdiagnostische Abgrenzung des Kristall-induzierten akuten Nierenversagens von der weitaus häufigeren akuten interstitiellen Nephritis wichtig. Manche Substanzen, wie z. B. Ampicillin, verursachen eine Nierenschädigung sowohl durch intrarenale Präzipitation als auch durch eine immunvermittelte interstitielle Entzündung, so daß eine Unterscheidung des akuten Medikamenten-assoziierten Nierenversagens im Einzelfall schwierig sein kann. (mehr …)

Buchrezension: Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung

Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung

Dieses Mehrautorenbuch stellt die sehr häufige chronische Lungenerkrankung mit allen Aspekten sehr umfassend dar. Neben Definitionen, Epidemiologie und Risikofaktoren werden Klinik, Funktion und Therapie bis hin zu operativen Verfahren erläutert.
Eine recht kritische Darstellung zieht sich durch das Buch – kritisch vor allem bei vielen nicht gesicherten Medikamenten und anderen Therapieverfahren. Aspekte der Evidenz-basierten Medizin kommen so zum Tragen. Die Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie sind mitberücksichtigt. Hier hätte man sich allerdings den Wortlaut der Leitlinien, ggf. in Auszügen gewünscht.
Bei den diagnostischen Verfahren sind auch die bildgebenden und endoskopischen Methoden mit einbezogen. Die heute bedeutsame Lebensqualität ist ebenfalls berücksichtigt. Unter dem Kapitel experimentelle Therapieansätze werden Pharmaka (durchaus kritisch) besprochen, die aber bereits in einem früheren Kapitel abgehandelt waren. Hier wäre bei einer Neuauflage eine Abstimmung wünschenswert. Einige Verfahren wie die Spiroergometrie fehlen; die Rechtsherzkatheteruntersuchung im Hinblick auf das Cor pulmonale ist recht knapp abgehandelt, während die Fragebögen zur Lebensqualität sehr ausführlich vorgestellt werden. Insgesamt sind dies aber nur kleine Einwände.
Bei gewohntem – manchmal fast zu bunten – Layout des Verlags liefert dieses handliche Buch eine Fülle von Informationen auf dem neuesten Stand. Damit gehört diese 2. Auflage auf den Schreibtisch bzw. in das Bücherregal eines jeden Allgemeinmediziners und Internisten in Klinik und Praxis.